Wohn- und Geschäftshaus MIN MAX, Opfikon

2016

Holz dominiert den Wohnbau MIN MAX im Glattpark. Die beiden oberen Geschosse sind vollständig aus Holz, die unteren Stockwerke sind als Hybridbau ausgeführt worden.

Facts und Bilder
Baudaten
Beteiligte
Unterstützung der Gemeinschaft: Die Küche, die alle MIN-MAX Bewohner nutzen können
Unterstützung der Gemeinschaft: Die Küche, die alle MIN-MAX Bewohner nutzen können
Die Appartements der MIN MAX Entwicklung sind über Arkaden erreichbar
Die Appartements der MIN MAX Entwicklung sind über Arkaden erreichbar
Einige der Wohnungen sind dank der Galerien extrem luftig
Einige der Wohnungen sind dank der Galerien extrem luftig
Blick in eine der zweistöckigen Wohnungen Typ MIN (Fotos: Roland Bernath)
Blick in eine der zweistöckigen Wohnungen Typ MIN (Fotos: Roland Bernath)
Nicht tragenden Aussenwände wurden aus Holzelementen vorgefertigt
Nicht tragenden Aussenwände wurden aus Holzelementen vorgefertigt

Das Projekt
Die 98 Wohnungen vom Typ MIN haben 1,5 bis 3,5 Zimmer und sind zwischen 40 und 80 m2 gross. Zudem hat es in der Siedlung drei 180 m2 grosse Wohnungen vom Typ MAX, die für Wohngemeinschaften konzipiert sind. Mit diesem Konzept richtet sich die Überbauung MIN MAX an Studierende, Alleinstehende, Kreative oder Berufseinsteiger. Sie finden hier ein günstiges Daheim an zentraler Lage. Die Ausführung Bis ins dritte Obergeschoss wurde MIN MAX als Hybridbau erstellt. Das Tragwerk wurde als massiver Skelettbau ausgeführt, die nicht tragenden Aussenwände wurden aus Holzelementen vorgefertigt und nach dem Betonieren montiert. Die oberen beiden Geschosse sind ein reiner Holzbau. Die Aussen- und Innenwände bestehen aus Rahmenbauelementen, die Dachkonstruktion aus Hohlkastenelementen.

Die Bauweise
Die Decken der Galerien in den zweigeschossigen Wohnungen sind aus Massivholz. Die äussere Fassade des Ringbaus besteht aus einer Blechverkleidung, die Fassade gegen den Innenhof aus Gipsfaserplatten. Die Herausforderung Bei den kleinen zweigeschossigen Wohneinheiten waren sehr schmale Konstruktionen gefragt, um möglichst viel Wohnraum zu schaffen. Weil das Dach und die Galeriedecken komplett in Holzbauweise ausgeführt wurden, konnte im Vergleich zu einem Massivbau viel Raumhöhe gewonnen werden. In diesen Geschossen musste praktisch alle zweieinhalb Meter eine Wohnungstrennwand eingezogen werden. Diese schmalen und über 5 m hohen Wände müssen sowohl die Anforderungen an den Schall- und Brandschutz erfüllen und als auch Dachkonstruktion und Galeriedecken tragen.

Baudaten

- Vollholz

- BSH 350 m3

- Dreischichtplatte Fichte/Tanne 3500 m2

- Holzfaserplatten 2000 m2

- OSB-Platten 4000 m2


Leistungen Timbatec

- SIA Phase 31 Vorprojekt

- SIA Phase 32 Bauprojekt

- SIA Phase 41 Ausschreibung und Offertenvergleich

- SIA Phase 51 Ausführungsprojekt

- SIA Phase 52 Ausführung

- SIA Phase 53 Inbetriebnahme

- Statik und Konstruktion

- Fachplanung Brandschutz

Auftraggeber
Edelaar Mosayebi Inderbitzin AG
8003 Zürich


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